Ihre Visitenkarte Teil 3 – Inhalt

Die inneren Werte zählen

Die Pra­xis ist libe­ra­ler gewor­den, wenn es um den Inhalt einer Visi­ten­kar­te geht. Neben klas­si­schen Anga­ben wir Fir­men­na­me und Post­adres­se fin­de ich hier mitt­ler­wei­le auch Fotos und leis­tungs­be­schrei­ben­den Text. In die­sem Blog­ar­ti­kel beschrei­be ich wann man den nor­ma­len Rah­men ver­las­sen kann.ke & Sohn«. Wenn Sie etwas Nobles suchen, sind Sie in die­sem Geschäft richtig.

Kom­men wir zuerst zu den Stan­dards. Nor­ma­ler­wei­se gehö­ren zu einer Visi­ten­kar­te fol­gen­de Angaben:

  • Fir­men­lo­go
  • Fir­men­na­me
  • Vor- und Zuna­me sowie Posi­ti­on im Unternehmen
  • Anschrift
  • Ruf­num­mer
  • Mobil­num­mer
  • Fax­num­mer
  • E-Mail-Adres­se
  • Web­adres­se

Die­se Visi­ten­kar­te für den Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­ler Mat­thi­as Sprekel­mey­er stammt aus mei­ner Feder und ist sehr klas­sisch aufgebaut.

 

Es ist wie beim schwar­zen Anzug: Wenn der Desi­gner hier hand­werk­lich kor­rekt arbei­tet, kann man grund­sätz­lich nichts falsch machen.

 

Manch­mal muss es eben mehr sein

Vor allem kom­ple­xe Dienst­leis­tun­gen, zu denen es auch noch die unter­schied­lichs­ten Spe­zia­li­sie­run­gen gibt, sind oft erklä­rungs­be­dürf­tig. Zum Bei­spiel bei Coa­ches, Con­sul­tants oder eben auch Desi­gnern. Hier kann man über eine Klapp­vi­si­ten­kar­te nach­den­ken, die im Innen­teil text­lich mehr ins Detail geht. Bei­spiels­wei­se indem stich­punkt­ar­tig die ein­zel­nen Auf­ga­ben­be­rei­che auf­ge­lis­tet wer­den. Das ist vor allem dann sinn­voll, wenn ich die Visi­ten­kar­te vor allem Leu­ten über­rei­che, die noch kei­ne oder wenig Erfah­rung mit mei­ner Bran­che gemacht haben.

Auch eine schö­ne Idee des Kol­le­gen Ste­phan Holitsch­ke und WG Wer­be­agen­tur: Die­se Klapp­vi­si­ten­kar­te kann per­sön­lich unter­schrie­ben werden.

Quel­le: http://www.stephanholitschke.de/Referenzen/human/

Muti­ge vor!

Wer sehr mutig ist, oder schon eine gewis­se Bekannt­heit erreicht hat, kann es sogar wagen nur sei­nen Namen oder den Namen sei­ner Fir­ma zu nen­nen. Ein ech­tes State­ment! Den meis­ten Mit­tel­ständ­lern und Klein­un­ter­neh­mern emp­feh­le ich das aber nicht. Eine feh­len­de Post­adres­se könn­te vor allem bei kon­ser­va­ti­ve­ren Bran­chen schnell pre­kär wir­ken. Bei krea­ti­ven oder unge­wöhn­li­chen Beru­fen –die viel­leicht gar nicht orts­ge­bun­den sind– kann man sich die­se star­ke Hal­tung durch­aus leisten.

Quel­le: http://www.cardfaves.com/business-cards/stirling-business-cards/

 

Por­trait – Ste­he ich mir gut zu Gesicht?

Por­traits der Visi­ten­kar­ten­be­sit­zer sind in unse­rem Kul­tur­kreis noch sel­ten. Sinn­voll kann es aber sein, wenn man Ein­zel­kämp­fer ist und häu­fig Busi­ness-Events für die eige­ne Neu­kun­den­ak­qui­se besucht. Für mein Gegen­über ist das Por­trait dann eine gute Gedächt­nis­stüt­ze. Für Beru­fe, bei denen das Äuße­re wich­tig ist, also z.B. bei Mode­ra­to­ren und Schau­spie­lern, ist ein Por­trait sogar emp­feh­lens­wert. Ach­ten Sie unbe­dingt auf eine her­vor­ra­gen­de Qua­li­tät Ihres Busi­ness-Por­traits. Es soll­te per­fekt aus­ge­leuch­tet sein vor allem müs­sen Sie ver­trau­ens­wür­dig, offen und seri­ös wirken.

Quel­le: http://www.elegantepress.com/portfolio/letterpress-business-card-with-portrait/

 

Gekauf­te Konformität

Von gekauf­ten Bil­dern, die irgend­wie Ihre Ziel­grup­pe oder Ihre Tätig­keit illus­trie­ren sol­len, rate ich kom­plett ab. Alle Visi­ten­kar­ten, die ich bis jetzt mit sol­chen Bil­dern gese­hen habe, ver­such­ten immer die man­gel­haf­te gra­fi­sche Gestal­tung zu über­tün­chen. Außer­dem wir­ken sol­che soge­nann­ten „Stock-Bil­der“ gestellt, kon­form und damit nicht glaubwürdig.

Zita­te – ande­re für sich spre­chen lassen?

Hier rate ich eben­falls zur Vor­sicht: Eine Visi­ten­kar­te ist kei­ne Image-Bro­schü­re. Sie soll vor allem sach­lich und seri­ös wir­ken. Gro­ße Zita­te von Shake­speare oder Schil­ler kön­nen hier beson­ders schnell groß­spu­rig wir­ken. Etwas anders sieht es aus, wenn Sie jeman­den aus Ihrer Bran­che zitie­ren. Wenn Sie per­sön­lich hin­ter die­sem Zitat ste­hen, kön­nen Sie zei­gen nach wel­cher „Denk­schu­le“ sie arbei­ten. Klä­ren Sie aber unbe­dingt im Vor­feld die Rech­te zu dem aus­ge­such­ten Zitat ab.

QR-Code – Ja, er lebt noch …

Sie waren nie ganz tot, die­se gra­fisch eigen­tüm­li­chen Pixel­mus­ter. Man kann sie unter ganz bestimm­ten Umstän­den, die ich in die­sem Arti­kel beschrie­ben habe, sinn­voll auf der Visi­ten­kar­te ein­set­zen. Wenn Sie sich unsi­cher sind, was für span­nen­de Inhal­te sie dem Betrach­ter mit dem QR-Code bie­ten kön­nen, las­sen Sie ihn bes­ser weg.

 

Hier hat es der Desi­gner sogar geschafft, die merk­wür­di­ge Ästhe­tik eines QR-Codes sehr schön in der Typo­gra­fie auf­zu­neh­men. Ziem­lich geni­al ist dabei, dass die die Schrift dadurch an den ita­lie­ni­schen Futu­ris­mus erinnert.

Quel­le: http://www.webdesignerdepot.com/2011/07/30-creative-qr-code-business-cards/

 

Wel­che Inhal­te soll­te Ihrer Mei­nung nach nie auf einer Visi­ten­kar­te feh­len? Ich freue mich über Ihre Kommentare.

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